UNGEROCHEN, KLAGLOS

Mittwoch, 8. Februar 2017

Ausstellung ortsbezogener Kunst in der ehemaligen Bruckner Universität

Eine Kooperation des Landestheaters Linz und der Kunstuniversität Linz
Eröffnung am 18. Februar 2017, 17.00 Uhr


Künstler*innen der Kunstuniversität Linz zeigen orts- und themenbezogene Interventionen, Installationen und Objekte in der ehemaligen Bruckner Universität in der Wildbergstraße. Das Kunstprojekt UNGEROCHEN, KLAGLOS entsteht in Kooperation mit dem Landestheater Linz – parallel zu der Theaterproduktion „Das Goldene Vlies“ von Franz Grillparzer, dass am 18. Februar Premiere feiert. Der Titel ist dem Stück entnommen.

Ein Lehrlingsstück mit Standing Ovations

Dienstag, 24. Januar 2017

Landestheater Linz Lehrlinge zeigen eigenen Eltern ihren Arbeitsplatz



Eine Führung durch das Musiktheater am Volksgarten ist per se nicht ungewöhnlich. Tagtäglich werden Interessierte durch das moderne Theatergebäude geführt und hinter die Kulissen „entführt.“ Bei den am 5. Jänner 2017 versammelten 45 Leuten ist allerdings etwas anders ... Einige der jüngeren tragen Polo-Shirts mit dem Theater-Logo und schwere Arbeitsschuhe, andere wiederum sind in Cocktailkleid und Stöckelschuhen gekleidet. Die Lehrlinge des Landestheaters zeigten ihren Eltern ihre Arbeits- und Ausbildungsstätte. Die Aufregung ist ihnen anzumerken, freudige Spannung liegt in der Luft.

Kulturuni

Sonntag, 22. Januar 2017

Ein Semesterferienprojekt für 15-25-jährige vom 18. bis 25. Februar 2017

Aus der THEATERUNI wird heuer die KULTURUNI. In Kooperation mit vielen Linzer Kulturinstitutionen wird auch in den kommenden Semesterferien wieder ein umfangreiches Programm für junge Menschen zwischen 15 und 25 Jahren angeboten.

Das Landestheater Linz und das Bruckner Orchester Linz trauern um Gerd Grochowski.

Mittwoch, 18. Januar 2017

Der deutsche Bassbariton Gerd Grochowski, der als Wotan in Richard Wagners Opernzyklus Der Ring des Nibelungen im Musiktheater von 2013 bis 2015 für Furore sorgte, verstarb überraschend am 16. Jänner 2017.

„Mit Gerd Grochowski verlieren wir einen wunderbaren Menschen und großartigen Sänger, der über eine brillante Technik verfügte, die es ihm ermöglichte nicht nur im schweren Wagner-Fach, sondern auch bei Bachs h-moll-Messe zu bestehen. Spät hatte er sich entschlossen, doch noch auf eine Solisten-Karriere zu setzen und hatte damit durchschlagenden Erfolg, denn er hat von der New Yorker MET über die Staatsoper Berlin bis zur Mailänder Scala an allen großen Häusern gesungen.
In Linz hatten wir die Chance, für ihn bahnbrechende Partien zu erarbeiten und aufzuführen: Hier sang er mit dem Bruckner Orchester seinen ersten konzertanten „Ring des Nibelungen“ (2004 -2007), d.h. die beiden Wotane und den Wanderer, und dann diese Partien in seinem ersten szenischen „Ring“ im neuen Linzer Musiktheater (2013-2015); ein Erfolg, der ihn im vergangenen Sommer zum ersten Mal zu den Bayreuther Festspielen führte.

Wir verlieren einen großen Künstler und Freund, der mit seinem warmen Timbre und seinem stets freundlichen und ausgeglichenen Wesen eine echte Bereicherung für alle war, die das Glück hatten, mit ihm gemeinsam auf der Bühne stehen zu dürfen.“

GMD Dennis Russell Davies
für das Landestheater Linz und das Bruckner Orchester

Für seine Darbietung des Wotan im Linzer Ringzyklus (2013 – 2015) in der Inszenierung von Uwe Eric Laufenberg wurde Gerd Grochowski von Presse und Publikum gefeiert. Laufenberg, Intendant des Staatstheaters Wiesbaden, hatte ihm auch für die Neuauflage seiner Ring-Interpretation in Wiesbaden die tragende Partie des Wotan anvertraut. Erst vergangenen Sonntag fand im Staatstheater Wiesbaden die Walküre-Premiere statt. Einen Tag nach der Premiere ist der Bassbariton in einer Mainzer Klinik verstorben.

Foto: Gerd Grochowski als Wotan in Rheingold © Karl und Monika Forster

ÜBERRUMPELT UND BESTÜRZT

Dienstag, 3. Januar 2017

Peter Lewys Preston spielt Rachmaninow in Préludes (ab 20. Jänner im Musiktheater) Foto: Christoph Bauer

Peter Lewys Preston ist seit Anfang dieser Saison fixes Mitglied des Musicalensembles Linz. Er übernimmt in Préludes die Rolle des Rachmaninow. Neben dem, was ein Musicaldarsteller üblicherweise beherrscht – Singen, Tanzen, Spielen –, ist Peter auch ein guter Pianist. Er wird in Préludes nicht nur Dave Malloys Originalmusik, sondern auch eine Menge Rachmaninow spielen.
Préludes feiert am 20. Jänner 2017 im Musiktheater Premiere - eine europäische Erstauffühung!

„Es herrscht ein strukturelles Unvermögen der Politik“

Dienstag, 20. Dezember 2016

Der Pionier der österreichischen Politikwissenschaft Anton Pelinka betrachtet die politische Gegenwart in historischen Zeithorizonten. Ein über mehrere Generationen hinausweisender Blick eröffne keinen Anlass zu Pessimismus, denn Europa habe bereits viel erreicht, so der Experte. Silvana Steinbacher hat mit Anton Pelinka gesprochen.

Don Giovanni kehrt zurück!

Martin Achrainer: ab dem 21. Jänner 2017 als Don Giovanni zu erleben!

Der ewige Verführer, der Genuss-Süchtige: Don Giovanni ist die Figur der Operngeschichte mit dem unbestritten größten Sex-Appeal. Im Jänner 2017 kehrt Mozarts rastloser Liebhaber nach Linz zurück und wird die Bühne des Musiktheaters nach der Oper Salome erneut zu einem erotischen Ort machen. Publikumsliebling Martin Achrainer war in dieser Traumrolle für jeden Bariton bereits 2008 im Landestheater an der Promenade zu sehen, nun steht er als Don Giovanni erneut auf der Bühne und gibt Einblick in seine eigene Faszination rund um die „Oper aller Opern“ (E.T.A. Hoffmann).

DREI FRAGEZEICHEN

Dienstag, 13. Dezember 2016

Das Tanzensemble des Landestheaters Linz probt zurzeit intensiv für die Wiederaufnahme des Ballettklassikers Der Nussknacker am 16. Dezember. Seit über 120 Jahren gehört die Erzählung von dem Nussknacker, der mit der Hilfe des Mädchens Klara und einem Heer von Zinnsoldaten den Mäusekönig besiegt, zu den beliebtesten Ballettstücken des klassischen Repertoires.

Wiederaufnahme DER NUSSKNACKER | Fr, 16. Dezember, 19.30 Uhr

Großer Saal Musiktheater




Wir haben den Tänzern des Tanzensembles drei persönliche Fragen gestellt: 

Der MILLIONSTE BESUCHER WURDE GEEHRT

Freitag, 25. November 2016

Grund zur Freude gab es nach der Vorstellung von IN 80 TAGEN UM DIE WELT am Donnerstag den 24. November 2016.

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer gratulierte im Anschluss an die Vorstellung des Musicals IN 80 TAGEN UM DIE WELT Herrn Karl Rittberger als ein Millionsten Besucher des Musiktheaters und betonte in seiner Ansprache: „Wenn wir den ein Millionsten Besucher ehren, so ehren wir unser Publikum. Das beste Publikum, dass es auf der Welt gibt.“ Als Dankeschön wurden dem 1.000.000sten Besucher vier Abos nach Wahl in Form eines überdimensionierten goldenen Abo-Ausweises übergeben.

Des Weiteren überreichte Vorstandsdirektor Uwe Schmitz-Gielsdorf Herrn und Frau Rittberger einen der markanten Hasen aus der Eröffnungsproduktion DIE SPUREN DER VERIRRTEN von Philip Glass, der wohl jedem Besucher dieser Oper in Erinnerung sein wird. „So einen Hasen gibt es nur einmal und nur für den ein Millionsten Besucher“ so Schmitz-Gielsdorf.

HEIMATABEND - REIHE IN SIEBEN TEILEN

Mittwoch, 16. November 2016

Gespräche und Musik aus und über Oberösterreich

AUS DEM BEWEGTEN LEBEN DES WORTES HEIMAT   
 

Kaum ein Wort ist so befrachtet, ideologisiert, verkitscht, missbraucht, aber auch abgelehnt, verhöhnt, verpönt worden wie dieses: Heimat. Für Viele auch in Österreich noch vor wenigen Jahren unaussprechlich, in der Nachbarschaft zu anderen kontaminierten Begriffen, schien dieses Wort vor allem rückwärtsgewandte Sehnsüchte, Provinz und Rückzug vor der Welt oder Schlimmeres zu meinen. Die populäre Subkultur, die sich – ob berechtigt oder nicht – mit dem Beiwort Heimat schmückte, wurde von ernsthaften Kulturbeobachtern, wenn überhaupt, nur mit spitzen Fingern angefasst. Aus der „Heimat“ schien es modrig zu riechen – sicher auch, weil sie ein Lieblingswort des sogenannten Dritten Reiches war. Wer zeigen wollte, dass er die Lektion gelernt hatte, der mied seine Verwendung. Doch das hat sich geändert.