HERAUSRAGENDER ERFOLG BEIM DEUTSCHEN MUSICAL THEATER PREIS

Dienstag, 19. September 2017

Die Musicalsparte des Landestheaters Linz gewinnt in 6 Kategorien beim Deutschen Musical Theater Preis 2017 in Berlin.

Am Montag (18.9.2017) wurde im Berliner Wintergarten der Deutsche Musical Theater Preis vergeben. Die Linzer Produktion In 80 Tagen um die Welt oder Wie viele Opern passen in ein Musical gewann in sechs der dreizehn Kategorien: „Bestes Musical“, „Beste Regie“ (Matthias Davids), „Beste Choreografie“ (Simon Eichenberger), „Bestes Bühnenbild“ (Hans Kudlich), „Beste Kostüme“ (Susanne Hubrich) und „Bester Darsteller in einer Nebenrolle“ (Rob Pelzer). In 80 Tagen um die Welt oder Wie viele Opern passen in ein Musical war in elf Kategorien nominiert. 



Hairspray: Eine Show, die das Zeug zum Publikumshit hat!

„Spritzig, bunt und bezaubernd“

„Im Linzer Musiktheater trumpft das Musical Hairspray … mit einer großen Portion Power und Lebensfreude auf – diese Show garantiert unter der Regie von Matthias Davids Spaß auf höchstem Niveau!“ So fällt das Urteil von Lena Aschauer in der Kronen Zeitung aus, angesichts der Eröffnungspremiere vergangenen Freitag im Großen Saal des Musiktheaters. „In der Hauptrolle der Frohnatur Tracy brilliert die strahlende, energiegeladene Ariana Schirasi-Fard, die mit Power-Stimme Ohrwürmer schmettert,“ heißt es in der Kronen Zeitung weiter.

Good Job, Dennis!

Freitag, 7. Juli 2017


 Großes Finale für Generalmusikdirektor Dennis Russell Davies. Kennen Sie jemanden, nach dem ein Himmelskörper benannt wurde? … nein? Sie werden es vielleicht nicht vermuten, aber: Sie kennen wahrscheinlich sogar zwei solcher Namensgeber. Als Erich Meyer, langjähriges Mitglied der Linzer Astronomischen Gemeinschaft und begeisterter Hobby-Astronom, im Kulturhauptstadtjahr 2009 die Oper Kepler im Theater an der Promenade sah, war er so beeindruckt, dass er beschloss, zwei der von ihm entdeckten Asteroiden nach Dennis Russell Davies und dem Komponisten Philip Glass zu benennen.

„Gemeinsam ins Theater – das hat was Verbindendes“

Montag, 8. Mai 2017

Manuela Bawart, Birgit Mayr und Elisabeth Wimmer sind die Patinnen des neuen „Drei-Damen-Abos“ am Landestheater Linz. Im Gespräch verraten die theaternarrischen, lebensfrohen Ladies, warum sie ohne Männer ins Theater gehen und sich so gerne in abgedunkelten Räumen treffen.

„Anpassung erschien mir als junger Mensch furchtbar.“


Valie Export ist 1940 in Linz geboren, mit 20 Jahren ging sie nach Wien. Dort suchte sie gemeinsam mit anderen Künstlerinnen und Künstlern auch nach Neuen Welten, erzählt sie im Gespräch mit Silvana Steinbacher. Heute aber seien Utopien nicht mehr aktuell, meint die Künstlerin.

FÜR IMMER JUNG 2017/2018

Freitag, 3. März 2017

Unter dem Motto FÜR IMMER JUNG präsentierte Intendant Hermann Schneider mit seinem Team im Rahmen einer Pressekonferenz seine zweite Spielzeit. Für Landeshauptmann und Kulturreferent Dr. Josef Pühringer war es die letzte Spielzeitpräsentation des Landestheaters Linz nach 26 Jahren als Kulturreferent des Landes Oberösterreich.



Das Landestheater Linz unter dem Intendanten Hermann Schneider, Vorstandsdirektor Uwe Schmitz-Gielsdorf, dem designierten Chefdirigenten Markus Poschner, Schauspieldirektor Stephan Suschke, Tanzdirektorin Mei Hong Lin, der künstlerischen Leiterin der Sparte Junges Theater Nele Neitzke und dem künstlerischen Leiter der Musicalsparte Matthias Davids zeigt in der Spielzeit 2017/2018 37 Neuproduktionen − darunter fünf Uraufführungen, sechs österreichische Erstaufführungen und eine deutschsprachige Erstaufführung. Hinzu kommen noch sechs Wiederaufnahmen.



Der Kartenvorverkauf für die Spielzeit 2017/2018 startet am 6. März 2017.

DOWNLOAD JAHRESHEFT 2017/2018

UNGEROCHEN, KLAGLOS

Mittwoch, 8. Februar 2017

Ausstellung ortsbezogener Kunst in der ehemaligen Bruckner Universität

Eine Kooperation des Landestheaters Linz und der Kunstuniversität Linz
Eröffnung am 18. Februar 2017, 17.00 Uhr


Künstler*innen der Kunstuniversität Linz zeigen orts- und themenbezogene Interventionen, Installationen und Objekte in der ehemaligen Bruckner Universität in der Wildbergstraße. Das Kunstprojekt UNGEROCHEN, KLAGLOS entsteht in Kooperation mit dem Landestheater Linz – parallel zu der Theaterproduktion „Das Goldene Vlies“ von Franz Grillparzer, dass am 18. Februar Premiere feiert. Der Titel ist dem Stück entnommen.

Ein Lehrlingsstück mit Standing Ovations

Dienstag, 24. Januar 2017

Landestheater Linz Lehrlinge zeigen eigenen Eltern ihren Arbeitsplatz



Eine Führung durch das Musiktheater am Volksgarten ist per se nicht ungewöhnlich. Tagtäglich werden Interessierte durch das moderne Theatergebäude geführt und hinter die Kulissen „entführt.“ Bei den am 5. Jänner 2017 versammelten 45 Leuten ist allerdings etwas anders ... Einige der jüngeren tragen Polo-Shirts mit dem Theater-Logo und schwere Arbeitsschuhe, andere wiederum sind in Cocktailkleid und Stöckelschuhen gekleidet. Die Lehrlinge des Landestheaters zeigten ihren Eltern ihre Arbeits- und Ausbildungsstätte. Die Aufregung ist ihnen anzumerken, freudige Spannung liegt in der Luft.

Kulturuni

Sonntag, 22. Januar 2017

Ein Semesterferienprojekt für 15-25-jährige vom 18. bis 25. Februar 2017

Aus der THEATERUNI wird heuer die KULTURUNI. In Kooperation mit vielen Linzer Kulturinstitutionen wird auch in den kommenden Semesterferien wieder ein umfangreiches Programm für junge Menschen zwischen 15 und 25 Jahren angeboten.

Das Landestheater Linz und das Bruckner Orchester Linz trauern um Gerd Grochowski.

Mittwoch, 18. Januar 2017

Der deutsche Bassbariton Gerd Grochowski, der als Wotan in Richard Wagners Opernzyklus Der Ring des Nibelungen im Musiktheater von 2013 bis 2015 für Furore sorgte, verstarb überraschend am 16. Jänner 2017.

„Mit Gerd Grochowski verlieren wir einen wunderbaren Menschen und großartigen Sänger, der über eine brillante Technik verfügte, die es ihm ermöglichte nicht nur im schweren Wagner-Fach, sondern auch bei Bachs h-moll-Messe zu bestehen. Spät hatte er sich entschlossen, doch noch auf eine Solisten-Karriere zu setzen und hatte damit durchschlagenden Erfolg, denn er hat von der New Yorker MET über die Staatsoper Berlin bis zur Mailänder Scala an allen großen Häusern gesungen.
In Linz hatten wir die Chance, für ihn bahnbrechende Partien zu erarbeiten und aufzuführen: Hier sang er mit dem Bruckner Orchester seinen ersten konzertanten „Ring des Nibelungen“ (2004 -2007), d.h. die beiden Wotane und den Wanderer, und dann diese Partien in seinem ersten szenischen „Ring“ im neuen Linzer Musiktheater (2013-2015); ein Erfolg, der ihn im vergangenen Sommer zum ersten Mal zu den Bayreuther Festspielen führte.

Wir verlieren einen großen Künstler und Freund, der mit seinem warmen Timbre und seinem stets freundlichen und ausgeglichenen Wesen eine echte Bereicherung für alle war, die das Glück hatten, mit ihm gemeinsam auf der Bühne stehen zu dürfen.“

GMD Dennis Russell Davies
für das Landestheater Linz und das Bruckner Orchester

Für seine Darbietung des Wotan im Linzer Ringzyklus (2013 – 2015) in der Inszenierung von Uwe Eric Laufenberg wurde Gerd Grochowski von Presse und Publikum gefeiert. Laufenberg, Intendant des Staatstheaters Wiesbaden, hatte ihm auch für die Neuauflage seiner Ring-Interpretation in Wiesbaden die tragende Partie des Wotan anvertraut. Erst vergangenen Sonntag fand im Staatstheater Wiesbaden die Walküre-Premiere statt. Einen Tag nach der Premiere ist der Bassbariton in einer Mainzer Klinik verstorben.

Foto: Gerd Grochowski als Wotan in Rheingold © Karl und Monika Forster