ENSEMBLEGESPRÄCH: LINZER KLIMA

Montag, 13. Juni 2016


Barbara Novotny und Thomas Bammer (C) Thomas Jaugk















Die Schauspiel-Ensemblemitglieder Barbara Novotny, Thomas Bammer, Thomas Kasten und Erich Josef Langwiesner im Gespräch über Molière-Proben mit Gerhard Willert, Theater & Leben in Linz und einiges mehr
Das Gespräch findet im Büro der Schauspieldirektion an der Promenade statt. Thomas Kasten entdeckt beim Hereinkommen einen originalen Holzmeister-Tisch, darüber entspinnt sich eine Fachsimpelei …

Du hast also wirklich eine Tischlerlehre gemacht, ich habe immer gedacht, dass sei eine Art Hobby von dir?

Thomas Kasten: Nein, ich bin Tischlergeselle. Ich habe hier in Linz in der Tischlerei Praha gelernt, bis die abbrannte, dann hab ich noch bei der Tischlerei Breiteneder weitergelernt und auch nach der Prüfung als Geselle gearbeitet. Irgendwann aber musste ich ja auch zu dem blödsinnigen Militärdienst. Da hatte ich keine Ahnung, wie ich da raus komme oder was ich da machen soll und dann habe ich mich zu den Panzern gemeldet. Ich war aber schon heimlich am Brucknerkonservatorium zum Schauspielstudium eingeschrieben. Und da war einer, der Gesang studiert hat, aber sich verpflichtet hatte beim Militär, um das Studium zu finanzieren, und der war bei den Sanitätern und der hat gesagt, „du kommst zu den Sanitätern“ und dann war ich eben bei den Sanitätern. Mein erstes Engagement war dann in Bern in der Schweiz. Da bin ich engagiert worden als Anfänger und Inspizient. Hab aber dann Beleuchtung und Ton gemacht, und da der Tischler im ersten Stück krank war, hab ich mit dem Bühnenbildner zusammen gleich mal das erste Bühnenbild gebaut und hab tatsächlich den unglaublichen Lohn von 50 Franken dafür bekommen. In der Schweiz war das nichts. Ich hab 500 Franken verdient.

Erich Josef Langwiesner: Ich habe mal Proben in der Schweiz gehabt, aber fest engagiert war ich nie. Nach St. Gallen sollte ich gehen und dann ist der Intendant weggegangen und was hat der gemacht: Im Mühlviertel Hunde gezüchtet. Einmal ist mir ein Intendant nachgereist und der wollte mich nach Bamberg holen und dann ist der am nächsten Tag gestorben, plötzlich war der tot.

Thomas Kasten: Ich war ja nach Bern ein Jahr in Hamburg. Und dann kam Boy Gobert und der hat alles entlassen. Da bin ich nach Bremen, und in Bremen hat Boy Gobert eine Vorstellung gesehen und hat mir geschrieben, weil er an die Josefstadt geht. Ich wollte ihm zurückschreiben, und dann hörte ich im Radio, Boy Gobert ist gestorben.

Erich Josef Langwiesner: Theateranekdoten, da sitzen wir aber dann noch lange da …

Thomas Bammer: Das ist Spökes, sagt der einzige Piefke in der Runde.

Ihr spielt ja alle in Gerhard Willerts Inszenierung von „Tartuffe“ von Molière zurzeit, zum Teil wart ihr auch schon beim „Geizigen“ dabei?

Thomas Bammer: Ich war dabei, Barbara auch.

Barbara Novotny: Also ich so halb, weil ich ja eingesprungen bin für Jenny Weichert, als sie schwanger war - das gilt also nicht ganz.

Thomas Bammer: Du hast aber viele Vorstellungen gespielt.

Barbara Novotny: Ich hab es fast eine ganze Saison gespielt.

Thomas Bammer: Und Erich hat den großen Schlussauftritt im „Geizigen“ schon geübt.
Barbara Novotny: Den hast du gepachtet.

Thomas Kasten: Da hast du eine andere Perücke, oder?

Erich Josef Langwiesner: Ein bisserl, aber nur ein bisserl.

Was ist das Besondere daran, mit Willert Molière zu machen, und was macht euch Spaß daran? Ich sehe doch den Spaß regelrecht aus euren Augen blitzen, wenn ihr das macht …

Erich Josef Langwiesner: Das kommt auf den Hund an. Der Afghane ist ein Traum. Den muss man nicht inszenieren. Da machst du nur eine leichte Handbewegung und der weiß, was los ist.

Barbara Novotny: Beide Hunde sind ziemliche Rampensäue.

Thomas Kasten: Das war aber auch harte Arbeit, diese Texte ins Hirn zu kriegen. Jetzt läuft das super und macht Spaß, aber bei den Proben hatte ich gar keine Chance, da wirklich einen Spaß zu empfinden, weil ich mein Gehirn so gemartert hab.

Barbara Novotny: Ja die Reime …

Erich Josef Langwiesner: Ich denke mir immer, so etwas lerne ich relativ leicht und mir ist es auch so vorgekommen, als hätte ich es leicht gelernt und dann stehst du da und du hängst an den blödesten Stellen und denkst dir, das gibt es überhaupt nicht, da kannst du nicht hängen.

Thomas Bammer: Wenn es dich mal raushaut, dann haut es dich gleich ganz raus. Das war der Unterschied zum „Geizigen“, aber die Spielweise ist die, die wir dort entwickelt haben, um quasi das Publikum mit auf die Bühne zu ziehen. Dass du permanent mit zwei Partnern spielst, mit deinen Partnern auf der Bühne und mit dem Publikum, das hat Willert ja hier fortgesetzt, das ist ja der rote Faden durch den ganzen Molière. Das ist, glaub ich, auch der Grund, weshalb die Molière -Inszenierungen so beliebt sind, weil die Leute sich freuen, dass sie mitgenommen werden.

Thomas Kasten: Mitgenommen, aber nicht aufgefordert werden mitzumachen. Das ist nämlich auch noch etwas. Sie machen mit, indem sie reagieren und das finde ich auch gut, dass man einfach so direkt die Leute anspricht, ohne sie aufzufordern mitzumachen, weil das ist immer peinlich.

Thomas Bammer: Du gibst ihnen Macht, aber keine Verantwortung. Ich kann immer machen und alle reagieren. Das ist ja geil als Zuschauer.

Barbara Novotny: Als Spieler ja auch.

Thomas Bammer: Manchmal ja, manchmal nein.


Erich Josef Langwiesner: Thomas, du bist auch noch bei Willert in seiner letzten Inszenierung drinnen.

Thomas Kasten: Ja, jetzt bin ich noch in „Wasser im Meer“ von Nußbaumeder.

Erich Josef Langwiesner: Ich war in seiner allerersten in Linz drinnen. Die habe ich geliebt, das war eine meiner schönsten Theatererlebnisse überhaupt. Martin Crimp, „Der Dreh“. Als blinder Taxifahrer.

Das war der berühmte Dreh? Von dem die Bühnenbildelemente bis heute benutzt werden. Da steht ja auf ganz vielen auf der Rückseite noch „Der Dreh“ drauf.

Erich Josef Langwiesner: Florian Parbs hat das gemacht. Ein geiles Bühnenbild, das war ein sagenhaft schönes Bühnenbild.

Thomas Kasten: Das war doch das Bühnenbild, wo eine Kollegin auf der Generalprobe in der Versenkung verschwunden ist, weil die nochmal im Finsteren raus ist.

Erich Josef Langwiesner: Gott sei Dank ist der nichts passiert. Der Techniker, der unten auf der Leiter stand, der hatte viel mehr Blessuren.

Thomas Kasten: Der Intendant Stögmüller ist mal in seiner eigenen Inszenierung von „Bauer als Millionär“ in die Versenkung gefallen. Ich war der Junge, der eine Kegelkugel schiebt und dann fallen alle neun um und ein großer Adler kommt aus dem Plafond herunter, so ist es beschrieben. Da ist der Ring drinnen und ich habe den Ring geholt und musste dafür über die offene Versenkung springen. Und der Intendant hat gesagt: „Nein, du musst das so schmeißen.“ Immer wieder hinter mir und immer noch einmal und noch einmal. Und dann schmeiß ich und er sagt nichts mehr und ich renn alle neune und hol den Ring und denk mir, was ist denn jetzt los, da stehen so viele Kollegen und schauen da runter. Und dann lag er unten. Er hat hat mir zugeguckt und vergessen, dass die Versenkung runtergeht, und ist rückwärtsgegangen. Er kam rauf und hat gesagt: „Weitermachen, weitermachen.“ Und hat sich unten hingesetzt. Und irgendwann hat man nichts mehr gehört von ihm. Schwere Gehirnerschütterung, Schlüsselbeinbruch, ab in Krankenhaus. Das tut mir leid.

Barbara Novotny: Intendanten, die im Inszenierungseifer ihre eigenen Bühnenbilder herunterfallen, das kennen wir doch …

Erich, du warst schon im Linzer Ensemble, als Gerhard Willert vor 18 Jahren kam, oder? Und Thomas, du kamst damals mit ihm zusammen?

Thomas Kasten: Ich kam mit Willert und meine erste Arbeit mit ihm war „Rückkehr in die Wüste“ von Koltès im großen Haus. Crimp, Franzobel, Koltès – das gab’s alles gleich in der ersten Spielzeit!

Erich Josef Langwiesner: Aber frag nicht nach Sonnenschein. Da ist es schon zur Sache gegangen. Da haben die Linzer ordentlich mit den Ohren geschlackert. Die Entrüstung beim „Sturm“, das war irre. Und geil. - Wird das Schauspielhaus nächste Spielzeit nicht auch mit „Sturm“ eröffnet?

Barbara Novotny: Wir haben ja auch mit Shakespeare angefangen. „Maß für Maß“. Das war der Beginn der Ära Mennicken.

Thomas Bammer: Das sind exakt zehn Jahre – mein längstes Engagement.

Barbara Novotny: Meins auch, ich hatte noch kein anderes. Ich kam ja direkt vom Max-Reinhardt-Seminar. Es hat hier einfach alles gestimmt, so einfach ist das.

Thomas Kasten: Das war auch mein längstes Engagement. 18 Jahre an einem Haus. Aber Erich, du bist ja schon 30 Jahre da, du hast ja schon eine Inventarnummer.

Erich Josef Langwiesner: Ich hab hier noch mit dem Pervu gespielt – Klaus von Pervulesko.

Thomas Kasten: Ja, ich auch, aber viel früher.

War das seltsam damals für dich, nach so langer Zeit an ein Haus zurückzukehren?


Thomas Kasten: Ich wollte zurück nach Österreich und ich hatte eine schöne Arbeit mit Willert gehabt in Freiburg und das hat mir gut gefallen. Ich habe ihn gefragt, „ich will zurück nach Österreich, ist da noch was frei“. „Ja schon, ich hätte ja geglaubt, du willst in Freiburg bleiben“. Sag ich „nein, ich will nicht in Freiburg bleiben“. Und so kam es zustande. Von wo kamst du, Thomas?

Thomas Bammer: Ich war drei Jahre in Oldenburg bei Mennicken fest engagiert gewesen, hatte mich dann aber wieder für die Selbstständigkeit entschieden und war deshalb sehr überrascht, als Mennicken und Willert mich fragten, ob ich ins Ensemble komme. Und dass ich dann auch noch so lange geblieben bin, hat mit der Arbeitsatmosphäre hier zu tun, eine, wie ich sie anderswo an einem festen Haus noch nicht erlebt habe. Das besondere, was hier entstanden ist, das ist die angstfreie Zone – ein Vertrauen im Miteinander, ein Klima von Wertschätzung und Respekt. Jetzt klinge ich vielleicht wie ein Pfarrer, aber das sehe ich als die Basis allen kreativen Arbeitens, überhaupt allen Arbeitens miteinander. Und damit meine ich nicht Ringelpietz mit Anfassen – hier konnte auch heftig gestritten werden.

Barbara Novotny: Oh ja! Aber immer wollten wir etwas miteinander erzählen.

Thomas Bammer: Und erst so ist man auf Dinge gekommen, die einen selbst überraschen.

Barbara Novotny: Und jeder konnte sich mit seinen ganz eigenen Qualitäten einbringen. Denn das Ensemble war ein heterogenes, eines verschiedenster Persönlichkeiten. Aber eben auch deshalb so spannend.

Thomas Bammer: Und diese ganz besondere Atmosphäre mache ich am Schauspieldirektor fest. Der ist schon ein toller Ermöglicher. Aber so eine Atmosphäre bleibt nicht hermetisch, die schlägt Wellen – wie ein Stein, den man ins Wasser wirft. Diese Atmosphäre wurde uns auch vom Publikum gespiegelt, das genau das wahrgenommen hat. Die sind nicht star-fixiert, weil es das hier nicht gab. Die haben immer das ganze Ensemble miterlebt.

Thomas Kasten: Und auch so konnte nur etwas entstehen wie die LESEZEICHEN-Reihe. Etwas Ähnliches hatte ich auch schon an diversen Häusern davor probiert – immer ist das nach ein oder zwei Versuchen wieder eingegangen. Hier aber hatte ich nie Mühe, diese Reihe zu programmieren. Denn jeder wollte gerne etwas beitragen. Darum beschließen wir das auch am 26. Juni im größeren Rahmen, alle gemeinsam abends auf der Kammerspielbühne – den Hinweis kann ich mir nicht verkneifen. Das ist dann das 153. LESEZEICHEN und das letzte.

Ein schöner Bogen am Ende zum Auftakt unserer Interviewserie, wo es ja ums NACHTSPIEL ging, auch etwas, was nur aus dieser besonderen Ensembleatmosphäre heraus entstehen konnte. Aber eine letzte Frage noch: Wo zieht es euch denn hin?

Thomas Bammer: Da es gar nicht so einfach ist, die Wurzeln herauszuziehen nach so einer Zeit, besonders, wenn hier beide Töchter aufgewachsen sind beziehungsweise noch aufwachsen, bin ich mit meiner Familie nur ein paar Kilometer die Donau hinauf gezogen, nach Ottensheim.

Thomas Kasten: Ich auch, aber auf den Berg. Ich schau von Kirchschlag herab, was hier so getrieben wird.

Erich Josef Langwiesner: Wie Adalbert Stifter! Ich dagegen aus dem See heraus, aus den Tiefen des Traunsees.

Thomas Bammer: Ob ich schau, weiß ich gar nicht. Keine Ahnung.

Barbara Novotny: Und mich zieht es die Donau entlang in die andere Richtung, zurück nach Wien. Denn es hat ja auch sein Gutes, neu anzufangen.


Ausklang der Gesprächsreihe mit Ensemblemitgliedern der Schauspieldirektion Gerhard Willert. Das Gespräch führte Kathrin Bieligk.

NACHLESE: DER OPERNDIREKTOR

Montag, 9. Mai 2016


„Pfiffig, frisch und kurzweilig“ 

Vergangene Woche erlebte die Opera Buffa Der Operndirektor von Domenico Cimarosa eine heitere und viel beklatschte Premiere im HauptFoyer des Musiktheaters. John F. Kutil entstaubte das Werk und verhalf ihm zu neuem Glanz. Die geglückte Zusammenarbeit zwischen Landestheater und Anton Bruckner Privatuniversität gibt bereits einen Vorgeschmack auf das Opernstudio in der neuen Saison.

Die „frische und kurzweilige Opernminiatur“, gefiel Elisabeth Rathenböck (Kronen Zeitung) sehr gut. John F. Kutil „inszenierte mit Augenzwinkern sehr pfiffig“. „Sängerisch glänzt Dominik Nekel; kongenial kontert Christ Ratzenböck.“ Unter den Studierenden überzeugen „Kie Kanazawa und Miriam Böhmdorfer; selbstbewusst auch Rastislav Lalinsky.“ „Marc Reibel … führt das Orchester lustvoll an.“ „Das Stück ist das sehenswerte Ergebnis einer Zusammenarbeit vom Landestheater mit Musikern und Sängern der Bruckner Uni.“


Als „leichte, aber gute Sommerkost“, beschreibt Paul Stepanek (Neues Volksblatt) die Premiere. John F. Kutil inszeniere die Opera Buffa flott als Farce. „Das Premieren Publikum spendete nach kurzweiligen 75 Tohuwabohu-Minuten reichlich Applaus.“


„Flotte Premiere“ heißt es gleich zu Beginn in Lukas Lugers Besprechung in den Oberösterreichen Nachrichten. Nekel spiele „mit Verve und viel Augenzwinkern“ den Titelhelden.  Kie Kanazawa: „entzückend, stimmlich überzeugend“. Miriam Böhmdorfer: „ein beachtliches Bruckneruni-Talent.“ Christa Ratzenböck: „herrlich giftig“. Rastislav Lalinsky: „mit toller Stimme, lässigen Gags, der heimliche Star des Abends“. „Lustvoll, mit viel Charme und gespickt mit gelungenen Insiderschmähs erweckt das aus Profis und Studenten zusammengestellte Ensemble die Welt hinter dem Vorhang.“ Das Fazit: „Locker-flockige Unterhaltung, aber gekonnt serviert!“

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PRESSESCHAU TARTUFFE

Mittwoch, 30. März 2016

Molière mit Vasilij Sotke ist ein echter Publikumsmagnet. Großes Theater!

Am 24. März 2016 feierte Molières Komödie Tartuffe in der Regie von Schauspieldirektor Gerhard Willert Premiere und verspricht ein großer Publikumserfolg zu werden.

Großes Theater 
„TARTUFFE in der Regie von Schauspielchef Gerhard Willert … ist risikofrei großer Publikumserfolg zu prophezeien … Vasilij Sotke ist ein ausgefuchster Tartuffe-Dämon. Verschlagener bis devoter Blick, kein Gehampel ist zu groß, keine Geste zu klein - wie er Molières Witz balanciert, ist großes Theater. Thomas Bammers Orgon spiegelt exakt und schmerzhaft glaubwürdig Hingabe und Wut von Verführungsopfer und Betrogenem. Die Bruckneruni-Studentin Viola Müller gedeiht als Mariane zur Entdeckung - trotzdem gibt über allen Barbara Novotny als Dorine die Fäden nicht aus der Hand. Sie stattet ihre Figur mit vulgärer Vitalität und einfühlsamer Schläue aus, ein prächtiger Kontrast zum aufgebrachten Wohlstandselend - wie es Björn Büchner als Orgons Sohn zeigt. … Das Publikum dankt mit herzlichen Premieren-Bravos“ – so fasst Peter Grubmüller von den Oberösterreichischen Nachrichten seine Sicht auf die Premiere zusammen.

Bravourös gemeistert 

„Die Inszenierung von Gerhard Willert in den Kammerspielen setzt erfreulicherweise vor allem in den Kostümen und auch in der Ausstattung auf Historisches, die Figuren werden nicht gewaltsam „modernisiert“. Die deutsche Fassung — gereimt — und die Textfülle verlangen den Schauspielern hohe Sprachgenauigkeit ab, was diese über die mehr als zwei Stunden bravourös meistern“, so das Fazit von Werner Rohrhofer vom Neuen Volksblatt.

Begeisterter Applaus! 
„Molière mit Vasilij Sotke in der Hauptrolle ist am Linzer Landestheater ein echter Publikumsmagnet, ist sich Claudia Tröster von der Kronen Zeitung sicher. „Wiederholten Szenenapplaus gab es bei der Premiere nicht nur für „Tartuffe“ Vasilij Sotke, der sich im kardinalsroten Wams, aber auch fast nackt komödiantisch ins Zeug legt. Barbara Novotny (Dorine) und Gunda Schanderer (Elmire) stehen ihm aber um nichts nach. Kronen Zeitung überzeugt. „Ein köstliches Liebespaar geben „Mariane“ Viola Müller und „Valère“ Markus Pendzialek ab. Thomas Bammer ist der getäuschte Orgon. Weiters unterhalten Eva-Maria Aichner, Björn Büchner, Thomas Kasten, Erich Josef Langwiesner (samt Hund) und viele andere. Begeisterter Applaus!“

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PRESSESCHAU RADIKAL

Ein mutiges Stück Jugendtheater am Puls der Zeit

Die Premiere von unserem diesjährigen FREISPIEL Radikal mit zwanzig jugendlichen und erwachsenen Amateuren wurde zu einem umjubelten Theaterabend.

Heftig bejubelt 
„RADIKAL ist das Wort der Stunde. Und so gesehen war das Freispiel-Team aus dem Linzer u\hof: wirklich radikal am Puls der Zeit, als es beschloss, sich für die heurige Freispiel-Produktion mit diesem Thema auseinander zu setzen. Jetzt wurde die Uraufführung in der BlackBox des Linzer Musiktheaters heftig bejubelt.“ Milli Hornegger, Kronen Zeitung

Bestürzend aktuell 

„FREISPIEL … bot am Ostersamstag ... zwanzig jugendlichen und erwachsenen Amateuren im Stück „Radikal“ (ab 14 Jahre) Gelegenheit, Extremismus verbal und körperlich auszudrücken. … Das Thema ist bestürzend aktuell und wird wirksam in Szene gesetzt von der Regie und den jungen Schauspieltalenten. Zu Recht gab es dafür viel Beifall und anhaltende Bravorufe.“ Eva Hammer, Neues Volksblatt

Selbst im Gemüsefach grassiert der Rassismus. 

5 von 6 möglichen Sternen gab es von Lukas Luger von den Oberösterreichischen Nachrichten. Sein Fazit: „Selbst im Gemüsefach grassiert der Rassismus. Der "Radi Karl" schlägt als patriotischer Rettich nämlich nur in heimischer Erde Wurzeln, mit dem Chinakohl will der heimatliebende Kreuzblütler partout nicht in der gleichen Lade liegen. Nicht alle szenischen Fragmente in Brigitta Waschnigs Stück "Radikal" ... sind von solch böser Skurrilität. Manche, wie die kotzenden TV-Models, sind eher platt. Andere, wie die ihren Wunsch nach Selbstbestimmung in einem Rap artikulierende Mädels-Truppe, hingegen grandios. … Überhaupt spielt Körperlichkeit in "Radikal" eine zentrale Rolle, besonders in den von Silke Grabinger choreografierten Massenszenen. Es geht hier um Mechanismen und Strukturen der Radikalisierung. Die Weigerung der Macher, individuelle Schicksale stärker herauszustellen, ist konsequent. Namen und Begriffe ändern sich. Die Rattenfängermethoden leider nicht. Ein mutiges Stück Jugendtheater!

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PRESSESCHAU PELLÉAS ET MÉLISANDE

Dienstag, 22. März 2016

„Jahrhundert-Inszenierung von Achim Freyer“

In der Deutung von Regie/Bühnen/Maler-Legende Achim Freyer feierte Debussys Oper Pelléas et Mélisande am 19. März 2016 Premiere im Musiktheater am Volksgarten.

Das stiftete auch die Presse zu Lobeshymnen an: „Ein schlichtweg exzeptionelles Kunstwerk erschuf Achim Freyer“, schreibt Norbert Trawöger in der Kronen Zeitung. Myung Joo Lee als Mélisande sei „fragil rührend“, Seho Chang „grandios zerrissen“ als Goulaud. „Dazu kommt ein wunderbar aufspielendes Bruckner Orchester unter Dennis Russell Davies“, so Trawöger.

„Ein Ereignis. Achim Freyer inszenierte am Landestheater Linz Pelléas et Mélisande. ... Der Maler, Bühnenbildner und Regisseur Achim Freyer "Pelléas et Mélisande" sieht wie der Autor des gleichnamigen Dramas, Maurice Maeterlinck, auf dem diese Oper basiert und seinem "Theatre statique", dass das Stück seine Stärke nicht aus der Handlung sondern aus den inneren Seelezuständen der Personen erfährt. ... ungemein ausgeklügeltes Farbkonzept und beinahe pausenlose Veränderungen der Lichtstimmungen, die Personen immer wieder verschwinden und auftauchen lassen. All dies bewirkt einen ungemein faszinierenden, bildmächtigen Theaterzauber, der aller Statik zum Trotz zum Ereignis wird! ... Delikate orchestrale Differenzierungskunst vom Feinsten ... zeichnet das Bruckner Orchester Linz unter Dennis Russell Davies: zarteste Farbmischungen, subtile träumerische, ja transzendente Klänge, die sich zu einem impressionistischen Gemälde verdichten. ... Myung Joo Lee ist eine mädchenhafte, zerbrechliche Mélisande. Die Sopranistin singt die geheimnisvolle, undurchschaubare Außenseiterin mit hinreißender Schönheit und betört mit feinsten Nuancen, wunderbaren Farben und tiefgehender Innigkeit. Iurie Ciobanu ist ein kraftvoll intensiver, wie auch sanftmütig schwärmerischer Pelléas. Jubel" Kurier

„Das Linzer Musiktheater ist in der letzten Saison der Intendanz von Rainer Mennicken weiterhin auf Höhenflug ... Achim Freyer ist der wunderbarste Bühnenzauberer. Mit 82 sprudelt seine Fantasie mehr denn je wie ein Jungbrunnen. Eine sensationelle Neuproduktion. ... Freilich muss man sich auf drei nicht unanstrengende Stunden einlassen, sich versenken wollen und konzentrieren können – das Publikum in der zweiten Vorstellung leistete da Vorbildliches –, sich auf eine Reise ins Innere verführen lassen, deren Reichtum sich aber umso großartiger, Nachdenken stiftend, erschließt.
Daran hat neben Szene, Licht und Technik vor allem das beseelt erfüllte und erfühlte Musizieren des phänomenal spielenden, von Dennis Russell Davies aber auch phänomenal geführten Brucknerorchesters größten Anteil. So farben- und facettenreich, dabei neugierig gespannt und aufmerksam auf jedem einzelnen Posten war das Kollektiv seit Langem nicht mehr zu hören.
Auf diesen grandios ausgebreiteten Klangflächen können sich die Solisten des Hauses kongenial entfalten, voran Myung Yoo Lee mit körperlos-alabastergleichem Sopran – eine Entdeckung, Seho Chang als famos seine Baritonfarben verteilender Golaud, Iurie Ciobanu als kräftiger Pelléas. Wieder einmal, hier aber ganz besonders, die Erfahrung: Solche Gesamtleistungen stellen weit besser ausgestatte Häuser in den Schatten, ganz leicht." Salzburger Nachrichten

Ein Glücksfall für das Linzer Musiktheater. ... Eine unbedingt sehenswerte Produktion und ein berührender Abschied für den Intendanten Rainer Mennicken, der Linz nach einer glänzenden Spielzeit verlassen wird." Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Auch manchen Buhrufern zum Trotz – diese Deutung des deutschen Regisseurs Achim Freyer war schlicht und einfach sensationell“, schreibt Michael Wruss in den Oberösterreichischen Nachrichten. Dem Bruckner Orchester unter Dennis Russell Davies sei eine „Meisterleistung geglückt“, die Sänger boten „herausragende Leistungen“. „Allen voran Seho Chang“, „fein aber auch Iurie Ciobanu – klar nuancierte Stimme – und Myung Joo Lee als Mélisande, die ihre Stimme farblich abstimmte“.  „Nikolai Galkin war ein perfekter Arkel, Karen Robertson eine ideale Geneviève und Ville Lignell der ständig präsente Tod.“ „Sonderlob für Tabea Mitterbauer, die den Yniold hinreißend umsetzte.“

Pelléas et Mélisande in einer Jahrhundert-Inszenierung von Achim Freyer“, heißt es bei Heidemarie Klabacher auf Drehpunktkultur. „Ein Rausch schillernder Farben“, „stupende Sogwirkung“, „so soll Theater sein: Zum Abheben“ – streut sie Freyers Deutung Rosen. „Bildliche und musikalische Umsetzung gehen auf überwältigende Art und Weise Hand in Hand“, „die Protagonisten [entwickeln] bewegende Psychogramme“.

„GMD Dennis Russell Davies entfaltet mit dem feinfühlig, dann wieder opulent musizierenden Bruckner Orchester Linz den stimmigen instrumentalen „Klang-Pointillismus“, in den sich das durchwegs großartige Solistenensemble einfügt“, beschreibt Wolfgang Katzböck von der Austria Presse Agentur.

Termine & Karten

Achim Freyer im Interview


Sehr bescheiden beschreibt Achim Freyer seine Inszenierung von Claude Debussys Oper PELLÉAS ET MÉLISANDE als "nur ein kleines Päckchen von Pünktchen, die man sich unter den Arm klemmt". Doch da steckt mehr dahinter!


PRESSESCHAU LEHMAN BROTHERS.

Mittwoch, 16. März 2016

Die letzte Schauspiel-Premiere in der Arena Schauspielhaus ging am 12. März 2016 mit Stefano Massinis Lehman Brothers. über die Bühne. Publikum und Presse zeigten sich sehr angetan von der Inszenierung des jungen Regisseurs Henri Hüster.

„Viereinhalb intensive Theaterstunden in der Linzer Schauspielarena. Ein Erlebnis!“ urteilt Milli Hornegger in der Kronen Zeitung. „Vor den Darstellern kann man eigentlich nur niederknien: viereinhalb Stunden Text, viereinhalb Stunden Präsenz, viereinhalb Stunden Aufmerksamkeit, Spannung, Neugier. Viereinhalb Stunden verfliegen förmlich. Mit zwei Pausen wähnt man sich wie in einem spannenden Eishockeymatch. Nach jeder Drittel-Pause will man wissen, wie’s weitergeht. Da kann man dem Regisseur nur gratulieren!“, resümiert sie.

„Gelungene und lange Premiere, großartiges Ensemble“, befand Philipp Wagenhofer im Neuen Volksblatt. „Der junge Regisseur Henri Hüster hat eine faszinierende Inszenierung, die selbst ob ihrer Komplexität verständlich bleibt, in die karge Arena des Schauspielhauses gestellt.“ „Hüster zu Hand geht ein exzellentes Schauspielensemble“, schreibt er weiter.

Norbert Mayer von der Tageszeitung Die Presse konstatiert „Henri Hüsters Inszenierung steigert sich von Stunde zu Stunde.“ Er habe bei der Österreichischen Erstaufführung „viel gewagt, aber bei Weitem nicht alles gewonnen.“ „Nach der ersten Pause aber wird es endlich hell, der Abschnitt „Väter und Söhne“ gewinnt an Elan. Jetzt können die Darsteller den Protagonisten und einigen Nebenfiguren Farbe geben“, so Mayer. "Im dritten, kürzesten Teil, [...] erlebt man [...] ein furioses Finale". „Vor allem Sebastian Hufschmidt glänzt im abschließenden Solo als „Der Unsterbliche“.
Ähnlich sieht es auch Peter Grubmüller von den Oberösterreichischen Nachrichten: „Der Abend kommt im zweiten Teil in Bewegung“, stellt er fest. „Langer Applaus, viele Bravos für die Darsteller.“

Stückinfo & Termine

NEUE WELT 2016/2017 - Der Spielplan wurde präsentiert.

Samstag, 12. März 2016

Unter dem Motto NEUE WELT präsentierte Intendant Hermann Schneider, im Rahmen einer Pressekonferenz und im Beisein von Landeshauptmann und Kulturreferent Dr. Josef Pühringer, seine erste Spielzeit am Landestheater Linz.

 

Noch nie war das Landestheater Linz so lebendig wie jetzt. Dies nimmt Hermann Schneider als Aufforderung und Verpflichtung zu Kontinuität und kreativem Aufbruch zugleich. So soll in den kommenden Spielzeiten jeweils ein zentrales Thema Sparten und Spielstätten zusammenführen, in allen Sparten und Genres Bekanntes und Neues bringen. 

Gemeinsam mit dem Kfm. Vorstandsdirektor Uwe Schmitz-Gielsdorf und Generalmusikdirektor Dennis Russell Davies, dem neuen Schauspieldirektor Stephan Suschke, Tanzdirektorin Mei Hong Lin, der neuen künstlerischen Leiterin der Sparte Junges Theater Nele Neitzke und dem künstlerischen Leiter der Musicalsparte Matthias Davids werden in der Spielzeit 2016/2017 38 Neuproduktionen gezeigt − darunter vier Uraufführungen, eine Europäische Erstaufführung, zwei Deutschsprachige Erstaufführungen und vier Österreichische Erstaufführungen – sowie vier Wiederaufnahmen.

START DER SANIERUNG DES SCHAUSPIELHAUSES IM MAI 2016

Samstag, 5. März 2016

Die Sanierung von Zuschauerraum und Foyers des ehemaligen Großen Hauses des Landestheaters, des zukünftigen Schauspielhauses, beginnt mit Mai 2016. Die provisorische Arena–Bühne wird Ende April abgebaut.

Dann beginnen sofort die erforderlichen Abbrucharbeiten. Bis November 2016 müssen die wesentlichen Arbeiten für Heizung, Klima, Lüftung und Sanitäranlagen sowie die Elektroinstallation abgeschlossen sein. Der Zeitplan ist eng, der finanzielle Rahmen mit 8. Mio. € gesteckt. Am 6. Jänner 2017 wird das Schauspielhaus wieder eröffnet.

Im Folgenden Beitrag berichten der Kaufmännische Direktor Uwe Schmitz-Gielsdorf, Projektmanager Richard Deinhammer und Schauspieldirektor Gerhard Willert über die Sanierungspläne des Schauspielhauses an der Promenade.




Das neue Schauspielhaus bringt großen Gewinn für das Publikum!

Die Besucher des neuen Schauspielhauses erleben einen fünffachen Gewinn an Erlebnisqualität:

Westernoper McTeague begeistert!

Montag, 8. Februar 2016

Die Europäische Erstaufführung von William Bolcoms Western-Oper McTeague – Gier nach Gold wurde vom Publikum begeistert aufgenommen. Auch die Journalisten von Frankfurter Allgemeine über Bayrischer Rundfunk und Der Standard bis ORF zeigten sich euphorisch. Lesen Sie hier eine Auswahl der sehr erfreulichen Lobeshymnen:

Nachlese - Hänsel und Gretel „erledigten“ die Hexe

Montag, 21. Dezember 2015


Presseovationen gab es auch für die Opernproduktion Hänsel und Gretel im Musiktheater am Volksgarten. „Die letzte Inszenierung des scheidenden Intendanten Rainer Mennicken ist für Aug und Ohr, Kinder und Erwachsene schlichtweg ein Glücksfall“, freut sich Balduin Sulzer in der Kronen Zeitung. Weiters schreibt er: „Phantasievolle, für Kinder spannende Bühnenabläufe“, „allerlei Denkanregungen für Erwachsene“, „vorzügliche Arbeit Rainer Mennickens“. „Märchenhafte Buntheit der Kostüme (Christian Schmidleithner). „Vortrefflich disponiertes Bruckner Orchester“, „effektkundiger Dirigent Takeshi Moriuchi“. „Schmidlechner legt eine wahre Glanzleistung hin“, lobt Paul Stepanek im Neuen Volksblatt. Wirkungsvoll unterstützt werde er von „köstlichen Pantomimen des Raben (wunderbar: Mazen Muna) und der Katze (Fatina Saleh)“. „Christian Schmidleithner steuert ideenreich einige „glänzende“ Kostüme zum Gelingen des Stücks bei.“

In der Rezension  Austria Presse Agentur fand Wolfgang Katzböck „ein Feuerwerk an Einfällen und unzähligen köstlichen Ideen, die zum Staunen, Lachen und Szenenapplaus führten.“ „Matthäus Schmidlechner besteigt auch stimmlich eine weitere Stufe als Linzer Publikumsliebling.“ „Martha Hirschmann, Myung Joo Lee, Michael Wagner und Karen Robertson gefallen auch sängerisch.“ „Spielerisch und in singender Weise erfreulich agiert wieder der Kinder- und Jugendchor des Landestheaters unter Ursula Wincor.“ Und die Musik? „… befand sich im Bruckner Orchester und seinem Dirigenten Takeshi Moriuchi in besten Händen.“ 


Aus Passau angereist war Raimund Meisenberger, der für die Passauer Neue Presse berichtete: „Wer, vielleicht mit seinen Kindern, zweieinhalb Stunden wunderbar spätromantische Musik genießen und rührend unterhalten werden möchte, sollte sich dieses Weihnachtsgeschenk gönnen.“ „Fein harmonierenden wie intonierenden und spielenden Frauen Myung Joo Lee und Martha Hirschmann.“ „Die große Schau des Abends ist der zu jedem Spaß fähige Matthäus Schmidlechner.“ „Ein Extraapplaus gebührt dem von Ursula Wincor exzellent einstudierten riesigen Kinderchor des Theaters.“

Und Michael Wruss zeigte sich in den Oberösterreichischen Nachrichten begeistert: „rundum gelungene Inszenierung des scheidenden Intendanten Rainer Mennicken.“. Hänsel und Gretel müsse sich „vorm großen Haus am Ring nicht verstecken, ganz im Gegenteil“, schreibt er. Die Produktion überzeuge mit „Liebe zum Detail, im kindgerecht Sein und in der psychologischen Durchleuchtung.“  „Grandios Matthäus Schmidlechner […] der mit seiner Lebendigkeit das Wiener Pendant weit übertraf.“ Takeshi Moriuchi „traf mit dem fein musizierenden Bruckner Orchester ideale Tempi“. Es begeisterte „Martha Hirschmann als Hänsel schauspielerisch und gesanglich.“ „Karen Robertson war eine Idealbesetzung für die Gertrud“, „Fenja Lukas zeige als Sand- und Taumännchen feine Akrobatik in ihrer Stimme und körperliche Beweglichkeit“. „Held des Abends war Matthäus Schmidlechner“. „Viel Applaus – speziell für ihn und für dem scheidenden Intendanten Rainer Mennicken."

Stückinfo & Termine